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Urlaub
mit dem
Wohnmobil
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im Jahr 2009 |
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Keutschach
Österreich
Unseren
bestellten Platz auf dem Campingplatz Müllerhof in Österreich haben wir
natürlich bekommen, es war der Platz wie in den vorhergehenden Jahren.
Das Wetter war nach einigen Tagen auch richtig warm. Der Sonnenschirm
war nötig, wenn man auf der Liege ruhen wollte. Aber er fiel um, direkt
auf mein Auge. Ich hatte ihn auf die Markise des Wohnmobiles gedrückt in
dem Glauben, dass er bei der Windstille stehen bleiben würde. Das war
ein dummer Fehler.
Ich lag im Schatten des Sonnenschirms, als mich ein
Schlag aufs linke Auge traf. Im ersten Moment dachte ich: da hat dir doch
so irgendein Mensch einen dummen Streich gespielt und dir aus Jux aufs
Auge gehauen! Blöder Gedanke!
Im ersten Moment konnte ich nichts sehen, auf
beiden Augen. Irgendwoher kam Blut. Gott Dank war es nur die Verletzung
direkt unter der Augenbraue, die blutete. Das erste, was wir taten,
sofort kühlen und Arnika nehmen. Das über mehrere Stunden. Ich war
irgendwie in meiner Bewegung und in meinem Verhalten gehemmt, geschockt
und in Sorge. dass mein Auge Schaden genommen hatte.
Die Nacht war relativ gut. Am anderen Morgen sah
ich plötzlich einen Film vor meinen Augen. Der Wohnwagen des
Nachbars bewegte sich von rechts nach links, die gesamte Umgebung war in
Bewegung geraten. Panik machte sich bei mir und meiner Begleitung breit.
Das dauerte etwa eine halbe Stunde. Dann setze es schlagartig aus. Alles
war OK. Nur war mein Auge mittlerweile doch sehr geschwollen. Wir
beschlossen, wenn am nächsten Tag nicht eine wesentliche Besserung
eintritt, gehen wir zum Augenarzt. Das brauchten wir nicht, nochmalige
Kühlung und Arnika taten mir sehr gut.
Zu Hause ließ ich natürlich mein Auge intensiv
untersuchen. Der Augenarzt war sehr gründlich. Sogar die Netzhaut wurde
geprüft. Ergebnis. Alles in Ordnung. Aussage des Augenarztes. Sie haben
nicht nur einen Schutzengel gehabt, das war schon eine ganze Legion!
Die Ferien am Keutschach-See waren sehr gut. Das
Wetter nach ein paar Tagen bis 30°, der See angenehm warm, wir schwammen
bis zu drei mal am Tage, es tat uns und meinem Auge sehr gut.

Liegewiese und Sicht auf das neu gestaltete Restaurant
auf dem Müllerhof
Nicht zu vertreiben war ein "Schwalbenschwanz" von der Sprungplattform
des Keutschacher Sees. Über Stunden nicht! Viele hatten Sorge, dass er zertreten wurde. Doch
der Schmetterling ließ sich nicht vertreiben. Man konnte ihn sogar in
einem Glass Hundert Meter weiterbringen, er flog zurück und setzte sich
wieder auf die vom Seewasser angefeuchteten Bretter. Ich versuchte es
zigmal, ihn weg zubringen, er fand immer wieder zurück und setzte sich wagemutig immer wieder
zwischen die abgelegten Schuhe und den gefährlichen Füßen der Badenden.
Am vorletzten Abend unserer Abreise war auf der Wiese vor dem kleinen
Einkaufsladen des Platzes ein Glasbläser. Er blies Kugeln, Schalen u.a. Auch
die Kinder durften ihr eigenes Glasteil herstellen. Er hatte auch
wunderschöne Gegenstände mitgebracht und ausgestellt. Eine Glasschale fand
ich besonders schön.
Sie war etwas teurer als ich dachte. Was nützte es,
ob teuer oder preiswert. Ich hatte nur wenig Geld bei mir, und das war
eben zu wenig. Doch dann ließ mir die Glasschüssel keine Ruh. Ich redete
immer wieder davon. Meiner Begleiterin wurde es allmählich zu bunt, sie
sprach endlich das erlösende Wort.: Ich würde mir die kaufen, wenn mir
so viel daran liegen würde. Die Schale stand noch da, wo ich sie beim
Händler gesehen hatte.
Wir haben sie sorgfältig verpackt, sie überstand die Reise nach Deutschland.
Sie steht auf meinem Glastisch im Esszimmer.
Wir fuhren mit dem Fahrrad/Taxi nach Keutschach
und Reifnitz, unterwegs besuchten wir das Restaurant Altwien, direkt an
der Straße zu diesen Orten.
Schöne Erinnerungen habe ich durch Fotos an Wolken und
an den Keutschacher See; aber die Fotos kann man nicht alle einstellen.

Ärgerlich ist, Maud nachzuzahlen. Wir kamen mit unserem im Voraus
eingezahlten und gespeicherten Geld
für die Maud in Österreich nicht aus und mussten eine Go-Stelle
anfahren. Dort kann das alles geregelt werden. Aber wir mussten das Geld,
das jetzt ausstand, bezahlen und noch ganze 75 € Vorauszahlung dazu - für
einige km, die wir noch in Österreich zu fahren hatten. Das find ich
äußerst ärgerlich. Wer weiß, ob ich nächstes Jahr fahren kann?
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Einige Bilder kann man vergrößern >Klicken
Bestelter Platz
Müllerhof
Schirm im Auge
Wunde unter
der Augenbraue
Panik
Eingehende Augenuntersuchung zu Hause
Drei Mal im Wasser
Das neue
Restaurant
Schwalbenschwanz, sehr selten geworden
Geblasenes
Glas

mehr...

Altwien
Abends am
Keutschacher See
Diese Maud
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Ravenna
Italien
Auf
diesen Urlaub hatten wir uns schon lange und richtig gefreut. Wir
holten unser Ferien-Enkeltochter von Zuhause ab und fuhren gleich am nächsten
Tag Richtung Ravenna, zunächst bis zu einem nahen Campingplatz,
auf dem wir übernachten wollten, er war nur knapp 40 km entfernt.
Die Übernachtung am Seehamer See kostete 32 €. Als wir ankamen,
regnete es schrecklich. Ein Teil des Platzes stand unter Wasser.
Am frühen Abend des nächsten Tages erreichten wir Camping di Classe. Wir waren die
Strecke ca. 700 km durchgefahren - natürlich mit Pausen und
Powerschlaf. In Ravenna hatten wir Monate vorher einen Platz bestellt, Es war derselbe
Platz wie im letzten Jahr, und wir bekamen ihn auch. Er lag etwa 10 Minuten vom Meer
entfernt. Noch am selben Abend ging es ins salzige Vergnügen. Wir
waren glücklich.
Gleich zu Anfang des Urlaubs kamen mein ältester Sohn und Frau
mit ihrem Jungen uns besuchen. Sie kamen von Kroatien. Sie bauten ihr Zelt
bei uns auf gegen Campinggebühr auf. Unser Platz
war groß genug. Es war schön, mal wieder im Urlaub die (erwachsenen)
Kinder bei sich zu haben. Ihr Junge unser Enkel, war im letzten Jahr
mit uns Im Camping-Urlaub. Er erinnerte sich an das Vorjahr sehr
gut, wo er am selben Mietplatz mit uns Urlaub machte. Wir fuhren auch nach Ravenna, wo unsere
Enkeltochter, die bald Geburtstag hatte, eine
wunderbare Geburtstagsüberraschung erhielt, von ihrer Tante
und ihrem Onkel. Ein sehr angenehmer Tag. Schade, nach kurzem
Aufenthalt fuhr Sohnes Familie weiter nach Hause.
Geburtstagstisch
Mitfeiern
und kein bisschen
weise
Wir feierten den Geburtstag unserer Enkelin.
Draußen wurde der Festtagstisch mit Geschenken gedeckt. Zur
Tischdekoration fanden wir im Ort nur ein Hawai-Röckchen. Mit dem
ließen wir uns alle fotografieren.
Es wurde zur abendlichen Gewohnheit, in das
kleine Städtchen Lido di Dante zu gehen und Eis zu schleckern.
Zwei Eisdielen
gab es sogar dort. Zweimal waren wir auch abends auf dem Markt, auf
dem es fast alles gab. Auch Kleider. Einige Male gingen wir aus
essen.
Uns fiel am Meer ein großer schwarzer Vogel
auf, der auf den Pfählen im Meer mit ausgebreiteten Flügeln sich
sonnte. Wir vermuteten, dass es ein Komoran war. Recherchen zu
Hause bestätigten unsere Vermutungen. Im Radio erfuhr ich, dass der Komoran zu tausenden geschossen wird, da er angeblich dem Fischer
die Fische wegfräße. Er ist der Vogel des Jahres 2010, da er immer
mehr umgebracht wird!
Allabendlich hörten wir über uns in den Bäumen
bis tief in die Nacht hinein ein miauendes, langgezogenes,
knatschendes, helles „Kiiije“, das tonmäßig von oben nach unten
verlief..Mit starken Taschenlampen konnte man die Vögel sehen. Sie
trugen ein helles Federkleid. Es waren Eulen mit (Feder-)Ohren. Aber
was für eine Art?
 Meiner Vermutung
nach(auch nach den Recherchen im Internet zu Hause) musste es eine
Ohreule sein. Ja, eine Sumpfohreule. Keine andere "miaute" so. Auch
das helle Federkleid ließen mit großer Sicherheit den Schluss zu.
Sumpfohreulen kommen tatsächlich am Meer in den Dünen mit (Nadel-)Bäumen
vor.
Auch unsere Heimfahrt nach Deutschland stand
ein paar Tage später an. Wir lieferten unser Enkelkind unbeschadet in ihrem Elternhaus ab. Nach einem
kurzen Besuch, in dem wir lieb versorgt wurden und unsere Wäsche
waschen konnten - Dank dafür - ging es weiter. Quer durch die
Schweiz, in der Nähe von Genf übernachteten wir. Schon vor Mittag
erreichten wir Frankreich. Nur noch einige Hundert km bis zu unserem
Reiseziel.
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Teure Übernachtung am Seehamer See
Ein schöner Stellplatz
Besuch
Geburtstag
Vor der Eisdiele
Ein schwarzer Vogel einsam auf einem Pfahl im Meer
Eulen?
zurück
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Cap d´Agde
Frankreich
Etwas vermissten wir in diesem Jahr. Voriges Jahr saßen hier auf
bestimmten Bäumen hunderte von Mehlschwalben. Sie hatten sich
gesammelt, flogen aber in großen Schwärmen immer wieder auf und
landeten nach einigen Minuten. Ein Training für den weiten Flug ins
Winterquartier? Ein paar Tage nach Mariä Namensfest (12.September)
waren die meisten fort.
In diesem Jahr flogen nur eine Hand voll herum. Die beiden
Bäume waren abgesägt. Sie waren für einen Campingplatz wohl zu hoch
geworden. Wir haben die Schwalben sehr vermisst.
Wir hatten wunderschöne Tage am Meer. An
manchen Tagen gingen wir sogar zweimal in die Fluten. Kühl, nass und
erquickend. Am letzten Abend vor unserer Abreise hatten wir um 18
Uhr noch 30°. Wunderbaaaar!
Eines Tages entdeckten wir an dem Wohnwagen
unseres Nachbars ein Kreuz. Es war durch eine Spiegelung des
Rückfensters unseres Wagens entstanden, die auf den Nachbarwagen
geworfen wurde.

Vermissten wir in Ravenna unser selbst
gebackenes Brot, war das in Agde nicht der Fall. Der Bäcker, nur ein
paar Minuten von unserem Stellplatz entfernt, hatte Brot, das wir
gern mochten - jeden Morgen sprang ich aus dem Bett und holte
frisches Brot. zum Frühstück. Und wenn ich zurückkam, war der Tisch
schon gedeckt. Danke liebe Begleiterin! Zum Einkaufen gibt es in Agde auf dem Campingplatz
mehrere Möglichkeiten, Ladenkomplexe. Die Preise lagen wie auch in Ravenna
kaum höher als in Deutschland.
Als die letzten Urlaubstage kamen, mussten wir putzen und
einräumen: Stühle Tische u.a. Natürlich auch den Wagen von den toten
Insekten der Herfahrt säubern. Zuletzt mussten alle Putzgeräte getrocknet werden,
auch die Eimer. Sie kamen auf die Scheibenwischer. Unser WM ein
Stier: Hörner=Eimer /Lampen =die Augen, /"Hymer"=die Nase,
Und oben? Polierte Denkerstirn mit Glatze. |
Wo
sind die Schwalben geblieben?
30° Wärme, aber es war häufig windig


Stier mit Glatze |
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Reise-Ende Steinenstadt
Deutschlandnd
Wir fuhren einen Campingplatz an, wo ich schon mal früher im Sommer 2005 gecampt
hatte, in der Nähe
Freiburg im Breisgau. Den Platz Dreiländereck.
Den Weg dorthin habe ich hier auf der HP unter
>
Steinenstadt
exakt beschrieben. Unsere Überlegungen
waren: ein neues "Domizil" für den Urlaub zu suchen, damit wir nicht
für unsere Erholung so weit fahren brauchen. Diese Gebiet sollte ja
besonders warm sein. Das gleich nebenan liegende Baggerloch reizte
uns zum Schwimmen.
Doch waren zwei Umstände, die uns davon
abbrachten, hier anstelle weiter im Süden zucampen.
- Das Baggerloch hatte zwar immer noch klares Wasser,
aber die vielen Blumen rundherum waren weg.
Es gab nur noch einen sehr schmalen Weg um den See und keinen Platz
für Blumen. Viele, sehr
viele Schwäne kamen uns entgegen. Sie hatten Hunger. Das war
uns nicht ganz geheuer: Schwimmen mit so viel Schwänen?
- Kalt war es in Freiburg. Wir waren verwöhnt vom Mittelmeer.
Dort war am Tag zuvor, als wir abfuhren - 12.Sept. - abends gegen 18
Uhr noch 30° gewesen. Wir machten sogar die
Heizung im Wohnwagen an. Nach drei Tagen beschlossen wir,
nach Hause zu fahren, dort war es warm in der Wohnung und auch alles
bequemer. Schon am Frühnachmittag waren wir im Münsterland.
Wir wollten diesen Campingplatz im August vor unserer Reise in den
Süden nächstes Jahr vielleicht besuchen und mit den Rädern herumfahren. Einen
Ersatz für zukünftige Fahrten zum Mittelmeer fanden wir nicht. Ob
wir dann unsere Reise unterbrechen, werden wir sehen! Aber ich
glaube, es ist zu kalt, im Süden ist es wärmer! Und sonniger!
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Camping
Dreiländereck bei Steinenstadt
Nähe Freiburg/Brg. |
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