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Bildnerisches Arbeiten

(Der Bildermacher)

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Tonarbeiten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Dass  ich in meinem Leben ein großer Krippen-Fan wurde, habe ich meinen Eltern, besonders meinem Vater, zu verdanken. Weihnachten war bei uns die Weihnachtskrippe der Mittelpunkt. des festlichen Geschehens. Sehr früh formte mein Vater für die Weihnachtskrippe, deren meisten Figuren gekauft waren, weitere Figuren. In Tonarbeiten war mein Vater ein Meister. Er begeisterte mich für die Ton(-Lehm-)arbeit. Auch ich machte es nach und probierte es damals. Habe aber keine Erinnerungen mehr, wie gut es mir gelang.

Erst zum Abitur begann ich richtig mit Ton zu arbeiten, da wir zum Abitur als Jahresaufgabe etwas besonderes erstellen sollten. Ich wählte "kleine Vasen aus Ton". Ich weiß noch, dass ich mit meinem Vater mit dem Fahrrad zur Pottbäckerei nach Ochtrup fuhr, um "Lehm" - so sagten wir damals - für diese kleinen Vasen, die ich später zum größten Teil meiner verstorbenen Erika schenkte, zu holen. Da ich zum mündlichen Abitur in Kunsterziehung  dasselbe Thema hatte, befasste ich mich besonders mit den griechischen Vasen und ihrer Malerei.

In dieser Zeit formte ich auch meinen ersten Akt aus Ton. Nur meiner Mutter zeigte ich diese weibliche Figur. Dass ich einen nackten Menschen darstellte, gefiel meiner Mutter gar nicht. Sie forderte von mir, die Figur zu zerstören. Ich gehorchte, aber mit sehr schweren Herzen.

 

 

Zeichnen mit meinem Vater

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Handwerkliches Geschick

 

 

Mein erstes Fahrrad

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Möbel

Mein Vater zeichnete viel mit Kohle- und Rötelstiften.  Er kopierte vielfach von kleinen Postkarten - denn nur die gab es nach dem Krieg - und verschenkte die Bilder an Verwandte, manchmal verkaufte er sie auch und besserte so sein schmales Beamtengehalt auf. Eine ganze Reihe von Kopien von Kunst-Karten entstand in dieser Zeit(> Gastkünstler). Auch ich selbst habe selbstverständlich einige Bilder von ihm.

Ich begann als Kind, besonders als Jugendlicher, ihm nachzueifern - bei den Zeichnungen besonders so in den 50er Jahren. Er war mein Vorbild und Lehrer und brachte mir vieles bei. Mein erstes Selbstportrait fertigte ich 1956 an.  Doch schon bald versuchte ich , selbst Köpfe und Figuren frei zu entwerfen.

Mit dem Handwerkzeug umzugehen, das brachte mein Vater mir auch bei. So baute ich eine einfache Hütte, aber richtig stabil, als ich mit ca. 13 Jahre alt war und "Indianer" spielte. Als ich dann Tauben -Fan wurde, ich bekam die ersten 2 Tauben - Füchschen - von meinem Cousin 2. Grades Gerd Overkamp aus Nordhorn, konnte ich mir auch einen großen Taubenschlag auf dem Boden des Einfamilienhauses, das wir gemietet hatten, errichten.  Als dann der Hausbesitzer mir verbot, Tauben auf dem Boden zu halten, baute ich im Garten auf vier Holzstämmen einen Schlag - ca. 2 m mal  1,50 m - , natürlich mit dem Rat meines Vaters. Welch ein Glück, einen solchen Vater zu haben! Mein erstes Fahrrad baute ich aus Einzelteilen unter seiner Mithilfe zusammen.  Den Rahmen holten wir vom Müllplatz. Es wurde rot gestrichen, in der Hoffnung, dass man ein selbst gestrichenes rotes Fahrrad nicht klauen würde. Es überlebte über 5 Jahre meiner ersten Lehrerzeit in einem Heim für schwer erziehbare Jungen. Als ich versetzt wurde, fuhr ich immer noch 7 Jahre darauf. Es erlebte sogar unser neues Haus. Dort wurde es dann, nachdem es mir 20 Jahr gedient hatte, geklaut und war nicht wieder aufzufinden. Ich habe den Verlust richtig bedauert!

Später, als ich Lehrer war,  baute ich mir einen eigenen Schreibtisch,  den ich heute noch benutze, an dem auch einst meine Frau saß; mir gegenüber, als sie studierte und schrieb. Schrieb ich an diesem Platz früher meine wissenschaftlichen Abhandlungen, so heute  meine Gedichte, Märchen und kreierte meine HPs.

 Kunststudium an der Pädagogischen Akademie

 

 

 

Kunststudium an der Wilhelms-Uni

Auch als ich in Münster zum Lehrer studierte, verbrachte ich mehr mit der "Kneterei", als dass ich in die Seminare ging. Ich studierte die Fächer Kunsterziehung und Werken im Pädagogikstudium an der Pädagogischen Hochschule Münster bei dem Künstler Prof. Hanns Wienhausen (gestorb. 1997) mit Qualifikations-Nachweis  für Werken- Examensarbeit "Plastisches Gestalten in der Volksschule".  Damals formte ich Vasen, einen Pelikan und Flachreliefs. Auch zwei Köpfe, darunter auch den Kopf von Erika. In dieser Zeit entstanden viele Entwürfe auf dem Papier, die aber nicht realisiert wurden. Mit dem Verkauf solcher Tonarbeiten besserte ich während der Studierzeit in Münster mein Taschengeld auf. 

Im Zusammenhang mit meiner Promotion studierte ich Kunstgeschichte an der Universität Münster.

Weihnachts-

krippe

 

 

Eine Weihnachtskrippe entstand in unserer jungen Familie wie bei mir Zuhause, als die Kinder klein waren. Die Technik, die wir nutzten, war:  An Drahtgestellen wurden Kopf und Hände, mitunter auch Beine/Füße, aus Makulatur geformt, die Figuren wurden angekleidet. Höhe der Figuren ca. 40 cm. Lange Zeit entstanden keine weiteren Figuren. Ich war mit meiner Kariere beschäftigt.

Zu weiteren Figuren für die Weihnachtskrippe fanden wir erst Zeit, als Erika krank wurde. In etwa 8 Jahren entstanden dann eine Menge neuer Figuren, die vorhandenen wurden neu eingekleidet. Heute steht die Krippe auf ungefähr 12 qm Fläche und hat ungefähr 100 Figuren. Sie wird jedes Weihnachtsfest aufgebaut und steht bis Februar des folgenden Jahres.

weitere Bilder

An manchen Abenden entstanden während unserer Ehe verschiedene farbige Bilder. Mittels Deckfarben. Andere Bilder und Entwürfe entstanden. Die Staffelei meines Vaters nutze ich immer noch.

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Nach dem Tode meiner Frau fand ich Zeit, mich wieder einmal mehr den bildnerischen Künsten zu widmen. Ich nahm an Zeichen- und Modellierkursen statt, in deren Mittelpunkt das Aktzeichnen stand. Sicher wird der Leser fragen, warum gerade Akt? Für mich ist die körperlich Gestalt des Menschen ein wunderbares Kunstwerk, in allen Teilen, in allen Situationen und Stellungen seines Lebens, und ich nehme da keins aus. Nennt mich ruhig einen Ästhezisten!!

In dieser bildnerischen Gestaltung möchte ich mich gern vervollkommnen, aber habe noch nicht die rechten Mitmenschen gefunden, die dasselbe Ziel haben wie ich, so dass man regelmäßig mit ihnen zusammenkommt und zeichnet.

Zur Zeit arbeite ich an figürlichen Werken. Ein Relief "Hl. Familie" habe ich zu Weihnachten 2006 geformt. Ein sitzendes junges Mädchen (Frühjahr 2007) folgte. Alles ist auf der Seite "Bilderwerkstatt" zu finden.

Der Grabstein für meine verstorbene Frau wurde von mir geplant, entworfen und nach meinen Angaben 2013 gestaltet. Weitere Angaben siehe Link.

 

Eine figürliche Darstellung von der hl. Elisabeth ist 2014 in der Arbeit.

 

Es werden sicherlich weitere Arbeiten folgen.

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